Beste Gaming Capture Cards 2017

Zocken und Streaming gehen heutzutage Hand in Hand. Nicht nur professionelle Gamer, sondern auch Durchschnittliche übertragen gerne ihre Spiele. Und die Community liebt das. Wichtig ist dabei vor allem eine gute Qualität des Streams ohne negativen Einfluss auf den Spaß des Streamers.

Eine Gaming Capture Card kann bei diesem Punkt maßgeblich helfen. Dieser Artikel stellt das interessante Stück Hardware genauer vor und stellt heraus, worauf es beim Kauf ankommt.​

Brauche ich eine Gaming Capture Card und wo liegen die Vorteile?

Moderne Spielekonsolen bieten einfache Funktionen zum Aufzeichnen und übertragen des Gespielten. Das bietet allerdings wenig Flexibilität und Professionalität. Overlays oder nur ein eigenes Logo, das Einbinden einer Webcam und andere praktische Funktionen stehen nicht zur Verfügung. Außerdem lassen sich die aufgezeichneten Videos nicht vernünftig bearbeiten. Die beste Gaming Capture Card für den eigenen Bedarf löst all diese Probleme für Konsolenspieler.

PC Spieler benötigen seltener eine Streaming Karte. Ein leistungsstarker Rechner kann mit einfacher Software alle gewünschten Funktionen erfüllen. Bei sehr rechenintensiven Games sieht das allerdings anders aus. Lastet alleine das Spiel die eigene Hardware vollständig aus, ist eine Game Capture Card sinnvoll. Auf diese Weise kommt es nicht zu unangenehmem Ruckeln oder Ähnlichem. Allerdings werden in diesem Szenario auch zwei verschiedene PCs benötigt. Einer zum Spielen und einer für die Aufnahmen.

Die Eigenschaften guter Modelle

Twitch und andere Streaming Plattformen sind überall präsent. Gute Qualität der Liveübertragung ist hier sehr wichtig. Die beste Streaming Karte ist nicht für jeden Gamer dieselbe, aber sie alle teilen einige Eigenschaften.

Die Auflösung einer Game Capture Card sollte definitiv FullHD oder mehr sein. Viele Spielekonsolen nutzen zwar Niedrigere, allerdings geht der Trend bei neuen Generationen in Richtung FullHD und 4K. Außerdem ist eine Bildwiederholrate von 60 Hz empfehlenswert. Diese beiden Eigenschaften garantieren eine optimale Qualität der übertragenen Streams.

Ein Punkt, der besonders wichtig ist, sind die Systemanforderungen. Gerade Konsolenspieler besitzen häufig nur einen leistungsschwachen Office Rechner. Diese sind in der Regel nicht für die beste Gaming Capture Card geeignet. Etwas Recherche bezüglich der gewählten Karte ist hier sinnvoll, um keine negativen Überraschungen zu erleben.

Weiter ist die Kompatibilität ein relevanter Aspekt. Viele Modelle sind abwärts kompatibel zu vielen älteren Konsolen, das gilt aber nicht für alle. Es dauert nur wenige Minuten, um herauszufinden, welche Generationen vom gewünschten Modell unterstützt werden. Gerade Retro Fans sollten hier besonders aufmerksam sein.

Die mitgelieferte Software liefert je nach Hersteller einen unterschiedlichen Funktionsumfang. Wichtig ist vor allem, dass eigene Logos und Overlays im Stream integriert werden können. Außerdem bieten viele Modelle zusätzliche Funktionen zum Aufzeichnen der Streams. Beispielsweise das Einbinden einer Webcam Aufnahme. Integrierte Schnittsoftware, zusätzliche Tonspuren für Kommentare und sonstige Features sind interessant und für einige sogar relevant, beispielsweise für YouTube Videos.

Zwei Typen von Gaming Capture Cards

interne gaming capture card

Game Capture Cards lassen sich auf zwei Arten mit dem eigenen Rechner verbinden. Die klassischen Modelle werden intern im Rechner verbaut und dort an die PCIe Slots angeschlossen. Allerdings muss hierfür der eigene PC aufgeschraubt und umgebaut werden. Nicht jeder Spieler möchte das oder kennt sich mit der Materie aus.

externe Gaming Capture Card


Die Alternative ist eine externe Karte mit USB-Anschluss. Sie ist neben den oben genannten Szenarien auch bestens für Notebook Nutzer geeignet. Allerdings ist ein High End Notebook nötig, um die entsprechende Videoverarbeitung zu realisieren. Hier ist der Unterschied zwischen USB 2 und 3 gravierend. Die Datendurchsätze weichen stark voneinander ab. Für moderne Einsatzszenarien ist USB 3.0 immer die bessere Alternative für die beste Streaming Karte.

Funktionsweise von Game Capture Cards

Das Anschließen einer Streaming Karte ist eigentlich sehr einfach. Externe Karten werden per USB mit dem PC verbunden, interne eingebaut. Anschließend leitet ein HDMI Kabel das Signal der Konsole oder des Spiele PCs in den HDMI Anschluss mit der Aufschrift "IN" oder "HDMI-IN". Ein weiteres Kabel verbindet "OUT" bzw. "HMDI-OUT" mit dem Fernseher.

Anschließend bietet jeder Hersteller eine eigene Software. Diese bietet auf dem PC viele Funktionen und ist für die Funktionsweise der Karte erforderlich. Sie wird entweder direkt beigelegt oder kann beim Hersteller heruntergeladen werden. Ist die Hardware verbunden und die Software installiert, dann kann das Streaming beginnen.

Die abschließende Funktionsweise ist einfach erklärt: Die Konsole überträgt ihr Bild via HDMI an die Gaming Capture Card. Diese erstellt codiertes Videomaterial und leitet es an den PC weiter. Zeitgleich überträgt das ausgehende HDMI Kabel das eingehende Bild an den angeschlossenen Bildschirm. Die derartig aufgenommen Bilder haben allerdings höchstens die Qualität der gelieferten. Selbst die beste Gaming Capture Card schafft es also nicht, aus einem 720p Bild mit 30 Hz ein 60 Hz FullHD Video zu erzeugen.

Einige Modelle bieten für das eingehende Signal andere Möglichkeiten als HDMI. Das ist vor allem für ältere Konsolen und ältere Spiele PCs praktisch. Beispielsweise bieten einige Hersteller Modelle mit DVI- oder Component-Video-Eingang.

Beste Gaming Capture Cards 2017​

Stefan
 

Stefan ist leidenschaftlicher Gamer seit 2007 und hat tausende von Stunden in Games wie World of Warcraft, Starcraft 2 oder League of Legends verbracht. Mit zockergear.de hilft er Gamern, das richtige Equipment zum Zocken zu finden.

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