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Beste Gaming Lautsprecher 2017 – die top Modelle

Wer kennt das nicht?

Nach einer stundenlangen Gaming Session tut einem höllisch der Nacken vom Headset weh.

Wenn man nicht gerade kompetitiv spielt, sind Lautsprecher als Soundsystem einfach viel chilliger.

Deshalb stellt dieser Artikel gute Soundsysteme vor, klärt die wichtigsten Kaufkriterien, zeigt auf, warum die Leistung in Watt nicht der wichtigste Wert ist und vieles mehr.

Manche Spieler hören zwischen ihren Sessions gerne Musik oder schauen den ein oder anderen Film und hier sind Boxen deutlich angenehmer als ein Headset.

Beste 2.0 Gaming PC Lautsprecher

Ein System aus nur zwei Boxen ist platzsparend und günstiger als die anderen Alternativen.

Zwar verzichtet diese Variante auf einen Subwoofer und Surround-Lautsprecher, aber für diejenigen, die keine wuchtigen Bässe brauchen sind 2.0 Lautsprecher genau richtig.

Bei dieser Variante ist die Qualität noch wichtiger als bei den Alternativen, schlechte Lautsprecher können hier nur schlecht kompensiert werden.

1. Bose Companion 2 Serie III

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Vorteile

  • guter Klang für ein 2.0 System
  • AUX-Anschluss, zwei Audioeingänge sowie ein Kopfhörereingang
  • Lautstärkeregler vorne

Nachteile

  • relativ teuer

2. Logitech Z200 2.0 Computer Lautsprecher

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Vorteile

  • gutes Preis/Leistungsverhältnis

Nachteile

  • etwas tiefenlastig

3. Audioengine A5+

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Vorteile

  • sehr guter Klang
  • top Verarbeitung

Nachteile

  • Keine eingebauten Klangregler

4. Edifier Studio R1280T

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Vorteile

  • sehr guter Klang
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • gutes Preis/Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • keine

5. Edifier Luna Eclipse

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Vorteile

  • Bluetooth Boxen
  • automatischer Standby-Modus

Nachteile

  • Mitten sind etwas flach

6. JBL LSR 305 Einzelboxen

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Vorteile

  • gutes Preis/Leistungs-Verhältnis
  • Neutraler Klang
  • zwei Filter
  • viel Ausstattung

Nachteile

  • Handbuch nur in englischer Sprache

Beste 2.1 Gaming PC Lautsprecher

Ein ordentliches 2.1-Set erweitert die bisher genannten Boxen um einen zusätzlichen Subwoofer. Dadurch kann in der Regel mehr und präziserer Bass geliefert werden. Außerdem konzentrieren sich die beiden Hauptboxen auf Mitten und Tiefen, wodurch diese häufig qualitativ besseren Sound liefern.

1. Logitech Z313

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Vorteile

  • Kopfhörerbuchse
  • ausgewogene Höhen, Mitten, Tiefen
  • platzsparendes Design

Nachteile

  • Bass nicht am Gerät einstellbar
  • Teuer im Vergleich zu anderen von uns getesteten Modellen

2. Genius SW-G2.1

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Vorteile

  • gutes Preis/Leistungsverhältnis
  • kräftiger Bass
  • klare Höhen

Nachteile

  • schwache Mitten

3. Trust GXT 38

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Vorteile

  • guter Klang
  • gutes Preis/Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Empfindlich gegen Staub

4. Logitech Z623

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Vorteile

  • gute erreichbare Regler
  • einfache Installation

Nachteile

  • kein Regler für die Höhen

Beste 5.1 Gaming PC Laustprecher

Vier Satelliten, ein Subwoofer und ein Center-Lautsprecher bilden eine Surround-Anlage. Diese Soundsysteme sind darauf ausgelegt, klang möglichst realistisch wiederzugeben und hier geht es vor allem um Filme und Videospiele mit entsprechender Tonspur. Der Nutzer wird förmlich vom Klang umgeben, was ein tiefes Eintauchen in die Atmosphäre ermöglicht.

1. Logitech Z906

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Vorteile

  • guter Bass
  • ausgewogene Höhen und Tiefen

Nachteile

  • kein An/Ausschalter

2. Logitech Z506

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Vorteile

  • ausgewogener Klang
  • Kopfhöreranschluss

Nachteile

  • kein Lautstärkeregler vorne/hinten
  • keine Fernbedienung

3. Creative A550

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Vorteile

  • gute Bässe
  • Schlechte Soundqualität bei hoher Lautstärke

Nachteile

  • relativ kurzes Kabel

4. Edifier S550 Encore

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Vorteile

  • wuchtige Bässe
  • vergoldete Anschlüsse

Nachteile

  • relativ Groß
  • Lautstärke wird beim Ausschalten nicht gespeichert

Beste Gaming Soundbars

1. Razer Leviathan Soundbar

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Vorteile

  • ansprechende Optik
  • guter, raumfüllender Sound
  • Bluetooth, NFC

Nachteile

  • keine Fernbedienung
  • keine individuellen Equalizer-Einstellungen

2. Creative Sound BlasterX Katana

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Vorteile

  • wuchtiger Bass
  • kompaktes Design
  • leichte Einrichtung

Nachteile

  • Einschalten dauert lang
  • Lichteffekte sind eher unspektakulär

3. Razer Leviathan Mini

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Vorteile

  • kompaktes Design
  • lange Akkulaufzeit

Nachteile

  • lange Ladezeit

Gaming Lautsprecher Kaufberatung - Was muss beachtet werden?

Der Markt für Audio-Wiedergabegeräte ist sehr vielfältig und Hersteller werben mit den verschiedensten Eigenschaften ihrer Produkte. Dieser Ratgeber behandelt die wichtigsten Themen rund um Lautsprecher für den Gaming PC, von der Leistung über den Unterschied zwischen aktiven und passiven Boxen bishin zur richtigen Raumaufstellung.

Die Leistung - häufig ein Marketinginstrument

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Hohe Wattzahlen (physikalische Leistung) und die Leistung in Form von Lautstärke sind zwei grundsätzlich verschiedene Dinge! Über die Lautstärke entscheidet vielmehr der Wirkungsgrad. Ein Wert von 98 dB/W/m ist wirklich sehr viel mehr als 88 dB/W/m. Selbst die doppelte Leistung kann das nicht kompensieren.

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Über die Klangqualität machen beide Werte keine Aussage, diese liegt im Ohr des Hörers und ist sehr individuell. Was dem einen gefällt, kann einen anderen zutiefst stören. Grundsätzlich gibt es einige Indikatoren, so entwickeln MDF-Korpusse beispielsweise häufig besseren Sound, ebenso wie hochwertigere Treiber. Im Zweifelsfall hilft allerdings nur Probe hören und hier ist das Rückgaberecht des Internets häufig praktisch. Der Klang wird nämlich auch von der Raumakustik beeinflusst, aber dazu später mehr.

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Viele Hersteller bewerben "falsche" Wattzahlen. Für eine wirkliche Einschätzung der Leistung ist der sogenannte RMS-Wert ausschlaggebend. Stark vereinfacht lässt sich sagen, dass der RMS-Wert die Leistung des von Menschen hörbaren Durchschnitts angibt. Dementsprechend ist dies die einzige aussagekräftige Angabe. Die P.M.P.O.-Angabe steht für "Peak Music Power Output" und seine Aussagekraft ist nahe Null.

Lautsprecher und ihre Konfiguration

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten von Boxen: Satelliten beherbergen in der Regel die Mittel- und Hochtöner. Sie werden bei 5.1- und 7.1 Systemen in Front und Rear unterteilt. Die Benennung gibt dabei die Position innerhalb der Aufstellung an. Subwoofer sind für die richtigen Bässe verantwortlich. Anlagen mit Subwoofer verlagern tiefe Töne somit von den Satelliten hin zu dieser speziellen Box. In der Regel sind diese deutlich größer, da tiefe Töne eine größere Membran für eine präzise Wiedergabe benötigen.

Ein Center-Lautsprecher ist in einer 5.1- und 7.1-Anlage besonders wichtig. Er übernimmt große Teile der Wiedergabe und ist beispielsweise für Stimmen und spezielle Effekte verantwortlich. Dabei handelt es sich um einen erweiterten Satelliten mit deutlichen Verbesserungen. Abschließend seien die sogenannten Soundbars genannt. Auf diese gehen wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer ein.

Aktiver oder passiver Lautsprecher?

Diese beiden Typen finden sich vielfältig am Markt, der Unterschied ist eigentlich ganz einfach: Ein aktives System liefert einen eigenen Verstärker für die Boxen, während passive Lautsprecher über einen separaten Verstärker versorgt werden.

Für Gamer ist die aktive Variante meist einfacher und qualitativ gleichwertig. Im Heimkinobereich sieht das jedoch etwas anders aus. Die Kombination aus Verstärker und passiven Lautsprechern kann ganz individuell zusammengestellt werden und so entsteht ein Gesamtpaket nach persönlichem Geschmack. Allerdings ist diese Variante wesentlich aufwendiger, da alle Komponenten passend zueinander gewählt werden müssen.

Audiophile Spieler mit einer Vorliebe für Filme und Musik können sich die Anschaffung einer solchen Anlage also durchaus überlegen, die qualitativen Vorteile sind allerdings für die allermeisten schwer zu hören.

Wofür stehen die verschiedenen Zahlen?

Lautsprechersysteme werden in der Regel durch zwei Zahlen, getrennt durch einen Punkt, gekennzeichnet. Also in der Form X.Y, beispielsweise 2.0 oder 5.1. Die erste Zahl steht hierbei für die Anzahl der normalen Lautsprecher, damit sind Satelliten und Center-Lautsprecher gemeint. Letztere gibt dagegen die Anzahl der Subwoofer an. So lässt sich schnell darstellen, welche Form von Anlage zum Verkauf steht.

Die 2.0-Stereo-Grundlage

Ein 2.0-System besteht lediglich aus zwei Satelliten. Diese übernehmen die gesamte Frequenz und sind deshalb eher als Einsteigergeräte zu betrachten. Außerdem wird jeder der beiden Lautsprecher mit einer eigenen Tonspur angesprochen. So entsteht der sogenannte Stereo-Klang, Geräusche von links können von jenen der rechten Seite unterschieden werden. Einigen Spielern reichen diese Sets bereits aus, satter Bass ist in der Regel allerdings nicht zu erwarten.

​Das gilt allerdings nicht für alle 2.0-Sets: Hochklassige Nahfeldmonitore können selbst als 2.0-System sehr überzeugend sein und mit erstklassigem Klang beeindrucken. Sie sind eigentlich für den Einsatz in professionellen Tonstudios gedacht und bieten deshalb einen besonders klaren Klang und einen ordentlichen Frequenzgang. Das ist bei Spielen sehr angenehm und steigert die atmosphärische Wahrnehmung deutlich. Außerdem sind diese Lautsprecher häufig weit besser verarbeitet und die größeren Gehäuse bieten ausreichend Raum zur Klangentfaltung.

Im Idealfall werden beide Satelliten rechts und links neben dem Monitor aufgestellt. Bei Studiolautsprechern ist das sogar sehr wichtig, da sich der Klang hier weniger gut im Raum entfalten kann. Perfekt ist dafür der Schreibtisch geeignet, denn hier ist auch die optimale Höhe beim Zocken gegeben. Gerade deshalb ist es wichtig, auch die Größe der Lautsprecher zu beachten. So mancher Schreibtisch ist zu klein für große Nahfeldmonitore.​

2.1 - Stereo und Subwoofer vereint

Ein 2.1-Soundsystem erweitert die 2.0-Variante um einen Subwoofer. Dadurch können Tiefen wesentlich besser wiedergegeben werden. Außerdem entlastet dies die Satelliten, was meist einen besseren Klang sicherstellt. Ansonsten besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen diesen beiden Varianten. Beide liefern Stereo-Sound und je nach Modell sogar sehr guten. Studiolautsprecher werden in der Regel nicht mit zusätzlichem Subwoofer angeboten, deshalb sind 2.1-Sets hier selten, aber sie können um ein separates Modell erweitert werden.

Die Aufstellung der Satelliten bleibt gleich wie bei klassichen 2.0-Systemen. Lediglich der Subwoofer ist neu hinzugekommen und er findet überall im Raum Platz. Schallwellen tiefer Frequenz breiten sich deutlich besser aus als andere, wodurch deren Ursprung nicht so relevant ist. Idealerweise steht er in direkter Nähe zum Spieler, so entsteht ein maximales Gefühl für den entstehenden Bass. Über die Distanz zum Subwoofer kann allerdings auch die wahrgenommene Intensität tiefer Töne gesteuert werden, zumindest geringfügig.

5.1-Anlagen: Das Heimkino

Diese Soundsysteme bieten alles, was das Herz begehrt. Zum Einsatz kommen vier Satelliten, ein Center-Lautsprecher und ein Subwoofer. Der Center-Lautsprecher findet direkt vor dem Spieler und in der Regel unter dem Monitor platz. Zwei Satelliten nehmen den Platz der bisher genannten Stereo-Lautsprecher rechts und links vom Monitor ein. Die anderen beiden Satelliten befinden sich hinter dem Spieler und sorgen so für Sound aus allen Himmelsrichtungen. Der Subwoofer wird wie gewohnt platziert: idealerweise unter dem Schreibtisch, ansonsten auch gerne wo anders.

Das sind natürlich sehr viele Boxen und diese kosten Geld. Deshalb sind 5.1-Systeme meist erst ab ungefähr 200 Euro wirklich gut. Die Sets im unteren Preisbereich bieten zwar Surround-Sound, Qualität hört sich jedoch anders an. Für Spieler mit weniger sensiblen Ohren sind sie eventuell dennoch einen Blick wert, heutzutage kann schließlich jedes Produkt bei Nichtgefallen zurückgesendet werden. Übrigens: Die meisten Systeme für den Einsatz am PC können nicht mit wirklichen Heimkinoanlagen mithalten. Letztere beginnen allerdings meist bei einem Preis von 1.000 Euro und steigen schnell in die Höhe. Deshalb ist hier auch ein besserer Klang zu erwarten. Allerdings sind dabei neben den Boxen auch Receiver erforderlich.

7.1-Anlagen sind für Spieler meist unnötig

Für diese Soundsysteme sind insgesamt acht Kanäle erforderlich, um die Anlage vollständig auszunutzen. Filme liefern diese häufig und bei Musik kann die zusätzliche Leistung ein besseres Klangerlebnis liefern. Spiele lassen dieses Feature allerdings meist vermissen, weshalb für Gamer eine 7.1-Anlage fast nie Sinn macht. Die zusätzlichen Kosten sollten lieber in ein kleineres aber besseres System investiert werden.

Brauche ich eine Soundkarte für meine Gaming Lautsprecher?

Grundsätzlich nicht. Jedes Mainboard besitzt eine eigene Soundkarte, deren Qualität in der Regel ausreichend ist. Allerdings gibt es Motherboards, deren Onboard-Chip beispielsweise nicht ausreichend Anschlüsse für Surround-Sound anbietet (dazu später mehr). In diesem Fall ist für die reine Funktion eine Soundkarte erforderlich.

Außerdem verbessert eine Soundkarte den Klang der Boxen. Das gelingt allerdings erst bei sehr guten Lautsprechern und selbst hier nehmen die meisten Menschen keinen Unterschied wahr. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, die eigenen Boxen zunächst ohne Soundkarte zu testen. Ist der Klang nicht zufriedenstellend? Dann kann eine Soundkarte Besserung beschaffen, allerdings nur bei Lautsprechern, die auch besseren Klang liefern können und diese beginnen in der Regel bei 50 Euro je einzelner Box. Ein 5.1-System unter 300 Euro profitiert also in der Regel nicht von einer Soundkarte. Im Endeffekt kostet diese Erweiterung auch Geld, das hier besser in hochwertigeren Lautsprechern investiert ist. Denn gute Modelle ohne Soundkarte klingen besser als Schlechte mit diesem Zusatz.

Die Anschlüsse: Klinke, Cinch oder USB?

Bei der Verbindung von PC Lautsprechern mit dem Computer gibt es drei grundlegende Möglichkeiten. Klinke ist dabei der am meisten verbreitete Standard günstiger Soundsysteme. Die Kabel sind mit jedem Computer kompatibel, allerdings bietet nicht jedes Modell ausreichend Anschlüsse. Die Klinkebuchsen eines Computers sind in der Regel genormt, nur sehr wenige Hersteller weichen davon ab:

Grün

Front- oder Stereo-Lautsprecher

Schwarz

Rear bzw. hintere Lautsprecher

Orange

Center- und Subwoofer-Ausgang​

Blau

Audioeingang​

Rosa

Mikrofoneingang​

Die meisten Mainboards und Soundkarten erlauben dem Spieler die individuelle Konfiguration der Steckplätze, das ist allerdings selten erforderlich. Für Spieler mit einem 5.1-System ist in der Regel ein Mainboard mit allen fünf Anschlüssen erforderlich. Sollten diese nicht vorhanden sein, ist es sinnvoll zu prüfen, ob 5.1 überhaupt unterstützt wird. Ansonsten ist, wie oben bereits erwähnt, eine Soundkarte nötig.​

Klinke weist noch einen maßgeblichen Vorteil auf: Dieser Anschluss ist der Standard für nahezu alle tragbaren Wiedergabegeräte. Das gilt für MP3-Player, Smartphones, Tablets, Notebooks und vieles mehr. Deshalb ist ein Klinkeanschluss bei den meisten Systemen integriert, häufig sogar separat an der Vorderseite für einen möglichst einfachen Anschluss.

An den Lautsprechern selbst findet sich häufig auch der sogenannte Cinch-Eingang. Dieser sieht zwar anders aus als der Klinkeausgang des Rechners, das ist aber nicht drastisch. Es ist lediglich zu Beginn verwirrend. Ein Y-Adapter von Klinke auf Cinch ermöglicht den entsprechenden Anschluss des Soundsystems ohne Nachteile und bietet ein ebenso gutes Klangbild. Im Bereich hochpreisiger Lautsprecher ist Cinch übrigens der Standard.

Abschließend seien Boxen mit USB-Eingang genannt. Diese Anschlussmöglichkeit übergeht jedwede Soundkarte, unabhängig davon, ob es ein separates Modell oder die Onboard-Variante ist. Derartige Boxen haben in der Regel eine eigene Soundkarte. Da die Hersteller allerdings wissen, das viele Anwender eigene Erweiterungskarten für verbesserten Sound verwenden, gibt es kaum USB-Soundsysteme ohne passende Klinke- oder Cinch-Eingänge.

Raum und Aufstellung

Ein klarer Sound mit präzisen Details ist zwar maßgeblich vom verwendeten System aber auch vom eigenen Raum abhängig. Die Gegebenheiten können selbst die beste 5.1-Surround-Anlage zum Erliegen bringen.

Die Größe des Raumes

Eine ideale Größe für die meisten typischen PC-Lautsprecher ist 25 Quadratmeter. Die Lautsprecher werden dann zwei bis drei Meter vom Hörer entfernt aufgestellt und so entsteht eine möglichst gute Verteilung der Schallwellen im Raum. Bei größeren Räumen ab 40 Quadratmetern gewinnt der Schalldruck zunehmend an Relevanz. Eine unzureichende Leistung in diesem Aspekt (gemessen in dB/W/m) lässt die verwendeten Boxen hier schnell als zu leise erscheinen. In sehr kleinen Räumen unter 15 Quadratmetern ist dagegen eher eine präzise Wiedergabe im unteren Bereich der Lautstärke wichtig.

Aufstellung der Lautsprecher im Raum

aufstellung der lautsprecher im raum

Die Qualität des Klangs ist maßgeblich von deren Position im Raum abhängig. Dabei unterscheiden sich verschiedene Lautsprecher maßgeblich, die ideale Position für jedes einzelne Modell muss separat ermittelt werden.

Grundsätzlich schränkt ein Abstand von unter 30 Zentimetern zur nächsten festen Wand (das kann auch ein Schrank sein) die Klangqualität maßgeblich ein. Einige leistungsstarke Lautsprecher erfordern sogar einen Abstand von bis zu 80 Zentimetern. Diese sind dann nicht für sehr kleine Räume geeignet, da der Abstand zum Hörer zu klein wird.

MDF- oder Kunststoffkorpus

Die meisten gehen davon aus, dass die Membran hauptsächlich für den Klang verantwortlich ist. Das stimmt allerdings nicht: Der wichtigste Aspekt ist die Box, also der Korpus. Diese werden in der Regel entweder aus MDF oder Kunststoff gefertigt. Letzteres ist bei günstigen Systemen durchaus in Ordnung. Allerdings beschränkt Kunststoff die Klangentfaltung maßgeblich. Deshalb sollte jeder Lautsprecher jenseits der 100-Euro-Marke auf ein ordentliches MDF-Gehäuse setzen.

Ohm, Watt RMS und der Stromverbrauch

Lautsprecher mit höherem elektrischen Widerstand bringen tendenziell einen präziseren Klang zum Vorschein. Allerdings erfordern sie auch mehr Leistung (Watt RMS) für die gleiche Lautstärke. Dadurch steigt der Stromverbrauch teilweise maßgeblich, was für viele Anwender heutzutage ein No-Go ist. Die Verwendung von passiven Lautsprechern und dem zugehörigen Verstärker ist außerdem darauf angewiesen, dass Letzterer den Widerstand der Audiotreiber unterstützt.

Stefan
 

Stefan ist leidenschaftlicher Gamer seit 2007 und hat tausende von Stunden in Games wie World of Warcraft, Starcraft 2 oder League of Legends verbracht. Mit zockergear.de hilft er Gamern, das richtige Equipment zum Zocken zu finden.

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timeraider - 9. August 2017

Benutze seit kurzem die Audioengine A5+ und bin absolut begeistert.

Der Bass ist echt gut und sehr präzise, besonders bei FPS Games kommt das gut rum.

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