2

Beste Gaming Maus 2017 – Die top Modelle aufgelistet!

Die richtige Gaming Maus auszuwählen ist eine sehr persönliche Angelegenheit.

Je nach Grifftechnik kann für dich eine bestimmte Maus besser geeignet sein als für andere.

Aber warum überhaupt eine Gaming Maus?

Zusammen mit der Tastatur ist die Maus sozusagen das Lenkrad beim Zocken. Von der präzisen und schnellen Reaktion mit diesen zwei Geräten hängt dein Level of Gameplay zusammen.

Wenn man schon in eine mechanische Gaming Tastatur investiert hat, lohnt es sich nicht bei einer Standard-Maus zu bleiben.

Besonders bei FPS-Games ist die Maus das wichtigste Eingabegerät.

Im Vergleich zu einer Standardmaus hat eine Gamingmaus wesentlich weniger Input-Lag (im Bereich von 2-8ms)!

Deshalb haben wir in unserem Gaming Maus Test 2017 eine Liste der Top 10 besten Gaming Mäuse erstellt.

Bevor du dir die Liste anschaust, solltest du wissen, dass es 3 verschiedene Griffarten gibt:

  • Palm Grip – Die ganze Hand umfasst die Maus
  • Claw Grip – Der Handballen ist am Ende der Maus abgelegt und die Finger greifen Krallenartig nach den Tasten
  • Fingertip Grip – Nur zwei Finger und der Daumen ist im Kontakt mit der Maus – die Handfläche ist vollständig in der Luft

Aber dazu später mehr.

1. Logitech G502 Proteus Spectrum RGB – der Bestseller

Logitech G502 Proteus Spectrum

Die G502 Proteus Spectrum von Logitech ist das Upgrade der bekannten G502 Core. Diese Maus ist wohl die bekannteste und am besten bewertete Gaming Maus überhaupt.

  • Design
  • Software
  • Performance

Bei dieser kabelgebundenen Palm-Grip/Claw-Grip Maus fällt einem direkt das schnittige Design auf, das schon fast etwas aggressiv wirken kann. Das Gerät kann mit fünf Einzelgewichten zu je 3,6 Gramm beschwert werden.

Vorteile

  • guter und präziser Sensor, hohe dpi-Zahl
  • gute Ergonomie, Gewicht und Schwerpunkt einstellbar
  • sinnvoll angeordnete Tasten mit gutem Druckpunkt
  • Anpassungsmöglichkeit an verschiedene Oberflächen

Nachteile

  • für große Hände nicht geeignet
  • für viele aktuelle Spiele gibt es noch kein Profil

2. Roccat Kone XTD - der Allrounder

roccat-kone-xtd-test

Die Kone XTD von Roccat ist eine neue Version der bereits 2008 erschienen Kone und ist der direkte Nachfolger der Kone+. Ich persönlich habe eine Kone XTD seit über 3 Jahren im Dauereinsatz und bin immer noch sehr zufrieden damit. Außer leichten Abnützungsspuren funktioniert die Maus trotz Hardcore-Gaming immernoch einwandfrei.

  • Design
  • Software
  • Performance

Die Roccat Kone XTD hat insgesamt 8 Tasten verbaut, mithilfe der Easy-Switch Taste kann die Belegung der einzelnen Tasten gewechselt werden, sodass insgesamt 22 Funktionen programmierbar sind.

Die Maus liegt vorallem für Palm-Grip User besonders angenehm in der Hand und eignet sich auch für größere Hände.

Standardmäßig ist das Gerät 122 Gramm schwer, kann aber mit vier 5 Gramm Gewichten zusätzlich beschwert werden.

    Vorteile

    • guter und präziser Sensor
    • gute Ergonomie, Gewicht einstellbar
    • einfach konfigurierbare Software

    Nachteile

    • Gewichte lassen sich schwer entfernen
    • relativ teuer im Vergleich zu anderen Modellen

    3. Corsair Gaming Scimitar RGB – die beste MMO Gaming Maus

    corsair gaming scimitar rgb

    Diese Maus ist ähnlich wie die Logitech G600 und Razer Naga hauptsächlich für MMOs/MOBAs konzipiert. Dank der 17 Tasten können unzählige Funktionen und Makros auf die Maus gebunden werden.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Der Hersteller Corsair setzt bei der Maus auf eine Mischung aus Aluminium und Kunststoff. Auf der rechten Seite gibt es einen Gummiauslauf auf dem der kleine Finger sowie Ringfinger beim Zocken platznimmt. Links liegt das Keypad, welches abwechselnd je nach Spalte glatt oder geriffelt ist um die Orientierung zu erleichtern.

    ​Mit einer Schraube auf der Unterseite lässt sich das Keypad passend zum Daumen ausrichten!

    Die vier Zonen der RGB Beleuchtung lassen sich unabhängig voneinander einstellen.

    Vorteile

    • gute Verarbeitung, gesleevtes Kabel
    • präziser optischer Senso
    • RGB Beleuchtung mit 4 Zonen
    • Keypad ist verstellbar

    Nachteile

    • relativ teuer im Vergleich zu anderen Modellen


    4. Sharkoon Drakonia – der Preis/Leistungssieger

    sharkoon drakonia

    Diese Gaming Maus zum kleinen Preis wurde auf Amazon über 1500 mal bewertet und zählt somit zu den Best-Sellern unter Gaming Mäusen.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Die Drakonia von Sharkoon kommt mit gummierten und geriffelten Seitenflächen. Trotz des geringen Preises fühlt sich die Maus sehr hochwertig an. Insgesamt stehen 11 programmierbare Tasten zur Verfügung.

    Vorteile

    • gutes Preis/Leistungsverhältnis
    • gute Ergonomie und Verarbeitung
    • Nutzung auf fast allen Oberflächen möglich (Laser-Sensor)

    Nachteile

    • kein optischer Sensor


    5. Roccat Kova – die beste symmetrische Gaming Maus

    roccat kova

    Das symmetrische Design dieser Maus ermöglicht es auch Linkshändern damit zu zocken. Für große Hände könnte diese Maus allerdings etwas zu schmal sein.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Insgesamt wurden 12 Tasten in der Kova verbaut. Jeweils Zwei an den Außenseiten wodurch auch Linkshänder die Daumentasten nutzen können.

    Das Mausrad lässt sich leider nicht zur Seite neigen.

    Vorteile

    • auch für Linkshänder geeignet
    • einfach konfigurierbare Software
    • Textilumwobenes Kabel
    • präziser Sensor

    Nachteile

    • Mausrad rattert leicht beim Hochscrollen
    • für große Hände zu schmal


    6. Zowie FK1 – beliebte Maus unter Pros

    zowie-fk1

    Die FK1 von Zowie sieht auf dem ersten Blick garnicht wie eine Gamingmaus aus – doch der Anschein trügt. Bei Pro-Gamern wird diese Maus immer beliebter (32% der CSGO-Pros benutzten eine Maus der Firma Zowie beim ESCW Cup Paris.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Das symmetrische Design der Maus erlaubt es auch Linkshändern damit zu zocken. Am besten geeignet ist die Form der FK1 für Spieler, die den Claw-Grip bevorzugen.

    Am Boden der Maus befindet sich ein Knopf mit dem sich die DPI-Zahl zwischen 400, 800, 1600 und 3200 einstellen lässt.

    Vorteile

    • sehr gute Verarbeitung
    • auch für Linkshänder nutzbar
    • gleitet gut
    • direkt Anstecken und Zocken möglich

    Nachteile

    • keine Treibereinstellungen möglich
    • Gewicht ist nicht anpassbar


    7. SteelSeries Rival 300 – die beste CSGO Maus

    steelseries-rival-300

    Diese ergonomische Maus ist die erste reine Rechtshänder-Maus des bekannten Zocker-Gear Herstellers SteelSeries. Gedacht ist sie hauptsächlich für Palm-Grip Benutzer.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Die Maus ist ergonomisch geformt und besitzt 6 programmierbaren Tasten. Auf den Seiten befindet sich ein Gummi-Grip mit welchem es einfach ist die Maus zu bewegen.

    Die Länge des Kabels beträgt 2m wodurch sie sich auch an weit entfernte Towers anschließen lässt.

    Vorteile

    • gute Verarbeitung
    • guter und präziser Sensor
    • gute Ergonomie
    • langes Kabel (2m)

    Nachteile

    • Gewicht ist nicht verstellbar


    8. Logitech G700s – die beste wireless Gaming Maus

    logitech g700s

    Obwohl fürs Zocken eigentlich schnurgebundene Mäuse besser geeignet sind, landet die Logitech G700s auf dem 8. Platz.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Wie von Logitech gewohnt ist die Maus ergonomisch geformt. Die Seitenflächen der Maus bestehen aus einem besonderen Material, dass Schweißhände vermeiden soll. Die Maus ist selbst für große Hände gut geeignet.

    Mithilfe der Logitech Gaming Software können die 13 Tasten programmiert werden.

    Wichtige Information

    Für Gaming im competitiven Bereich sind wireless Mäuse nicht geeignet.

    Eine kabellose Maus ist unpräziser, und im Worst-Case geht die Batterie mitten unter einem Clan-War alle!

    Wem das Kabel stört, kann sich mal ein sogenanntes "Mausbungee" anschauen.

    Vorteile

    • für schwitzige Hände geeignet
    • guter und präziser Sensor
    • gute Ergonomie und 13 programmierbare Tasten
    • leicht konfigurierbare Software

    Nachteile

    • Gewicht ist nicht verstellbar
    • Oberfläche ist nicht Gaming Maus typisch
    • Mausrad hat viel Spiel
    • Wireless Mäuse sind schlechter für Gaming geeignet als schnurgebundene


    9. Mad Catz R.A.T. 7 – die beste verstellbare Gaming Maus

    gaming maus test 2017

    Diese Maus schaut auf dem ersten Blick eher unbequem aus. Die Einzelnen Komponenten lassen sich allerdings verstellen und auf den Benutzer anpassen. Alternativ gibt es auch eine wireless Variante.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Der Mausrücken ist auf einem Schlitten angebracht und lässt sich in die gewünschte Position schieben. Dabei ensteht jedoch ein Spalt welcher sich beim Zocken unangenehm anfühlen kann.

    Das linke Seitenteil lässt sich auf zwei Weisen verstellen: Der Winkel so wie die Entfernung zum Mauskörper kann angepasst werden. Neben den Maustasten stehen 6 weiter programmierbare Tasten zur Verfügung. Außerdem kann das Gewicht der Maus angepasst werden.

    Vorteile

    • Mausergonomie ist anpassbar
    • Gewicht ist anpassbar
    • fünf programmierbare Tasten
    • umfangreiche Software

    Nachteile

    • Bauweise ist gewöhnungsbedürftig
    • Teuer
    • Lasersensor ist nicht so gut für Gaming geeignet


    10. Razer Abyssus – gute günstige Gaming Maus

    razer aybssus gaming maus

    Dieses Leichtgewicht eignet sich sowohl für Linkshänder als auch Rechtshänder und ist für rund 40€ zu haben. Vorallem Finger-tip Gamer werden damit Spaß haben.

    • Design
    • Software
    • Performance

    Das Design der Maus ist sehr einfach gehalten, neben den Standardmaustasten und der mittleren Maustaste gibt es keine zusätzlichen Tasten. Auf der Unterseite der Maus befindet sich ein Schieberegler mit dem man die Abtastrate einstellen kann.

    Die Länge des Kabels beträgt 2m, was also für die meisten Schreibtische leicht ausreichen sollte.

    Vorteile

    • leicht
    • guter Sensor
    • für Links und Rechtshänder geeignet

    Nachteile

    • unpraktische Lift-off Distanz
    • wenig Konfigurationsmöglichkeiten

    Gaming Maus Kaufberatung – was muss beachtet werden?

    Die Wahl der richtigen Maus zum Zocken ist ein sehr umfangreiches Thema. Sensoren, Switches, Glider und viele technische Spezifikationen begegnen Spieler bei ihrer Suche. Im Folgenden beschreiben die einzelnen Absätze jedes Thema im Detail, sodass sich jeder Spieler seine ideale Maus aussuchen kann.

    Lasermaus oder optische Maus für Gaming?​

    Der Markt aktueller Gaming Mäuse unterscheidet zwei verschiedene Arten der Abtastung: via optischer LED oder Laser. Die erste Variante setzt auf einen optischen Kamerasensor, der die Reflexionen der LED aufzeichnet und daraus ein Bewegungsmuster errechnen kann.

    Das Grundprinzip einer Lasermaus ist sehr ähnlich. Die beiden Unterschiede liegen in der Lichtquelle und dem Sensor. Ein Laser strahlt hier das Licht aus und ein digitaler Prozessor verarbeitet die so gewonnen Daten anstelle eines optischen Sensors.

    Unsere Empfehlung

    Empfehlung für anspruchsvolle Spieler: Optische Mäuse!

    Professionelle Spieler setzen aktuell auf optische Sensoren und das aus gutem Grund! Der größte Nachteil optischer Sensoren ist die Vergleichsweise hohe LOD (später mehr dazu). Gute Modelle bieten allerdings Einstellungen hierfür, wodurch dieser Nachteil relativiert wird.​

    Lasermäuse haben bei professionellem Einsatz allerdings häufig Probleme mit einer obligatorischen Mausbeschleunigung und setzen außerdem häufig auf Pfadbegradigungen. Beides kann bei schnellen und anspruchsvollen Online-Titeln störend sein.​

    Im absoluten Casual-Bereich ist eine Lasermaus zwar in Ordnung, wer allerdings die höheren Tiers verschiedener Spiele erreichen möchte, hat mit einer Optischen klare Vorteile. Und das gilt schon bei AK in CS:GO, Platin in LoL und vergleichbaren Rängen für andere Spiele.​

    Vor- und Nachteile eines optischen Sensors

    Vorteile

    • Höhere Präzision in nahezu allen Einsatzszenarien
    • Direkteres Cursor-Verhalten, was zu einer gleichmäßigeren Steuerung und einer besseren Muscle-Memory führt
    • Keine verfälschenden Pfadbegradigungen bei Mausbewegungen
    • Weit weniger empfindlich gegenüber Unebenheiten der Untergründe
    • Weniger anfällig für verschmutzte Untergründe

    Nachteile

    • Deutlich höhere LOD (Lift-of-Distance), welche bei guten Modellen allerdings einstellbar ist
    • Häufige Probleme auf glatten, reflektierenden Oberflächen wie Metall oder Glas und selbst Schreibtischen mit Hochglanz-Finish
    • Mauspad erforderlich für beste Ergebnisse

    Vor- und Nachteile einer Lasermaus

    Vorteile

    • Deutlich schnellere Mausbewegung durch höhere DPI-Zahlen möglich
    • In der Regel eine niedrigere LOD
    • Funktionieren meist problemfrei auf glatten Oberflächen

    Nachteile

    • Geringere Genauigkeit bei schnellen Mausbewegungen
    • Bewegungen werden durch die Software häufig begradigt, was zum "Angle Snapping" führt
    • Mausbeschleunigung bei vielen Modellen nicht deaktivierbar

    Der Maussensor ist das Wichtigste für Gamer

    Der wichtigste Faktor bei einer guten Gaming Maus ist der Sensor. Er entscheidet maßgeblich über die Präzision der Maus und somit über deren Genauigkeit. Viele Hersteller verschweigen diese allerdings selbst in den technischen Spezifikationen ihrer Produkte.

    gaming maus sensor

    Die meisten Hersteller werben allerdings mit hohen DPI-Zahlen und unzähligen Softwarefeatures, Tasten und anderen Dingen für ihre Geräte. Nicht aber mit dem Sensor. Allerdings wird mit einem Blick in die Pro-Gaming-Szene schnell klar, dass es genau darauf ankommt. Professionelle Spieler setzen ausschließlich auf Geräte mit perfektem Sensor und warum sollten wir das nicht auch?

    Hohe DPI-Zahlen haben dort übrigens wenig verloren. Ein paar Beispiele: CS:GO-Profis spielen lediglich mit 400 - 1.600 DPI. LoL-Profis verwenden im Vergleich hohe Einstellungen und selbst hier gelten bereits 3.500 DPI als sehr viel. Also: lasst euch nicht von 10.000 oder 12.000 DPI locken, achtet lieber auf den Sensor. Er ist definitiv wichtiger!

    Das macht einen guten Maus-Sensor aus

    Ein guter Maussensor kann schnell sein und vieles mehr bieten, er ist aber vor allem fehlerfrei. Er leitet das Signal also ohne Beeinträchtigung (Mauskorrektur, Mausbeschleunigung, Jittering, Input-Lag oder Malfunction Speed) weiter. Leider setzen viele Mäuse diese Techniken ein und die Hersteller bewerben es teilweise sogar als Feature. Allerdings wird schnell klar, dass das eher Probleme sind. Nehmen wir das Beispiel der Mausbeschleunigung:

    In fast allen Spielen kommt es auf präzise Klicks an. Das gilt für FPS im Besonderen, aber auch für RTS, MOBAs und sogar für MMORPGs. Die Mausbeschleunigung lenkt eure Bewegungen aber schwer vorhersehbar ab. Spieler können sich zwar daran gewöhnen, allerdings ist das ein sehr schwerer Prozess und die Muscle-Memory (der Körper "trainiert" unterschiedliche Mouse-Movements) kann nicht wirklich greifen. Euer Gehirn kann schlicht nicht realisieren, wie viel Mausbewegung im Spiel einer Verschiebung von fünf Zentimetern auf dem Mauspad entspricht.

    Die besten Maus-Sensor Hersteller

    Der Großteil der fehlerfreien Maussensoren kommt entweder von Avago oder Pixart. Die beiden Hersteller haben inzwischen einen Vertrag geschlossen und Pixart produziert dementsprechend auch die Avago-Modelle. Prinzipiell ist Pixart also der einzige Produzent hochwertiger Maussensoren, auch wenn diese unter zwei verschiedenen Namen verkauft werden. Dieselbe Modellnummer beschreibt dabei den gleichen Sensor. Ein "Avago ADNS-3311" ist somit baugleich zu einem "Pixart PMW-3311" und hat somit auch dieselben Vor- und Nachteile.

    Die besten Sensoren am Markt

    Hier erhaltet ihr einen kurzen Überblick bezüglich der besten Modelle am Markt. Sie sind nach ihrer Qualität sortiert, unterscheiden sich aber nur minimal untereinander. Alle vier Sensoren sind fehlerfrei und deshalb besser als das, was die meisten Gamer nutzen. Dementsprechend könnt ihr eine Maus wählen, die gut in der Hand liegt, solange eines dieser Modelle darin verbaut ist. Um die Wahl etwas zu vereinfachen, stellen die einzelnen Abschnitte auch Mäuse mit den entsprechenden Sensoren vor.

    Pixart PMW-3310, Avago ADNS-3310 und Pxiart PMW-3366

    Diese drei Maussensoren gelten als die besten am Markt. Die ersten beiden sind vollständig baugleich. Der PMW-3366 ist nahezu baugleich zu den anderen beiden, wurde allerdings speziell für Logitech angepasst. Alle drei bieten eine Auflösung von 5.000 dpi, eine Geschwindigkeit von 130 IPS und eine Beschleunigung von 30 G. Sie werden in folgenden Mäusen verbaut:

    PMW-3310 / ADNS-3310

    PMW-3366

    Avago ADNS-S3988

    Dieser Sensor basiert auf dem ADNS-A9800. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger basiert er allerdings nicht auf Lasertechnologie, sondern setzt auf optisches Tracking. Dadurch hat sich die Qualität des speziell für Razer entwickelten Sensors maßgeblich verbessert. Er wird als zweitbestes Modell am Markt gehandelt und das mit nur knappem Abstand. Mit einer Auflösung von 6.400 DPI stellt er selbst "High-Senser" zufrieden, die Geschwindigkeit von 200 IPS bei einer Beschleunigung von 50 G ist ein erstklassiger Wert. Leider wurde er nur in drei Mäusen verbaut:

    Avago ADNS-3090 & Avago ADNS-S3095

    Dieses Modell ist am Markt in vielen Mäusen vertreten. Der Sensor arbeitet fehlerfrei, seine technischen Daten stehen allerdings weit hinter anderen Modellen zurück: Die Auflösung beträgt nur 3.600 DPI (wobei das den meisten Spielern genügen sollte) bei einer Geschwindigkeit von 60 IPS und einer maximalen Beschleunigung von 20 G. Der ADNS-S3095 ist wiederum eine speziell für Logitech angepasste, aber nahezu identische Version. Er wird in unzähligen Mäusen verbaut, darunter folgende Modelle:

    Avago ADNS-3090

    Avago ADNS-S3095

    Kabelmaus oder wireless Maus für Gaming?

    Eine Wireless-Maus ist für viele Spieler ein Traum. Kein nerviges Kabel mehr. Kein Mouse-Bungee mehr. Das klingt doch genial, oder?

    Allerdings hat die kabellose Variante gravierende Probleme. Deshalb setzen Profis auf die antiquierte aber dennoch gute alte Maus mit Kabel.

    Jeder Spieler, der gerne wettbewerbsorientierte Spiele online zockt, sollte lieber auf eine kabelgebundene Variante setzen. Die Alternative bietet einfach zu viele Nachteile und verschlechtert die eigenen Chancen in vielen Situationen.

    Wer dagegen nur gelegentlich spielt und von Kabeln absolut genervt ist, kann gerne auf die Wireless-Alternative zurückgreifen. Aber nur dann, wenn er deren Nachteile auch kennt:

    • Wireless-Mäuse haben einen wesentlich höheren Input-Lag. Klar, auf dem Papier stehen hier nur wenige Millisekunden, aber addiert man dies zu den Werten des Monitors und der eigenen Reaktionszeit, ergeben sich drastische Unterschiede. Jedes Spiel, das schnelle Reaktionen erfordert, straft dieses Problem schnell ab.
    • Der Batteriebetrieb ist ein sehr großes Problem, denn er vereint gleich zwei Nachteile. Zum einen besteht das Risiko, das mitten im Spiel der Saft ausgeht. Bei Offline-Titeln ist das etwas ärgerlich, beim Raid mit der Gilde in einem MMORPG oder einem hitzigen SC2-Gefecht sogar fatal. Außerdem verbauen die Hersteller energiesparende Sensoren für eine längere Laufzeit. Und das sind meist Lasersensoren, die wie oben erwähnt sehr fehleranfällig sein können.
    • Die geminderte Präzision geht zu großen Teilen auf den Input-Lag und die Lasersensoren zurück. Das alleine ist ärgerlich, aber nicht die ganze Geschichte. Leider sind auch die Übertragungskanäle der Signale störanfällig und so kann es kurzzeitig zu gesteigerten Präzisionsproblemen kommen. Sehr nervig.
    • Der letzte Nachteil ist eigentlich eher eine Geschmackssache: Kabellose Mäuse sind aufgrund des Akkus wesentlich schwerer. Einige Spieler mögen das, die meisten setzen allerdings gerne auf leichte Mäuse. Wer zu letzterer Gruppe gehört, sollte kabellose Modelle direkt im Regal lassen.

    Eine Maus mit Kabel hat dagegen nur einen Nachteil: Die Verbindung kann sich verheddern oder sonst irgendwie störend auffallen. Ein Mouse-Bungee löst dieses Problem schnell und je nach Modell kostengünstig. Einige Gamer wickeln die Kabel sogar einfach um Schreibtischlampen oder fixieren diese mit Klebeband. Auch das funktioniert. Und sie bietet einen Vorteil, der Sparfüchsen entgegenkommt: Die kabelgebundene Variante ist meist etwas günstiger. Akkutechnologie, Lasersensoren und Übertragungstechniken fordern eben ihren Tribut. Das fällt bei klassischen Mäusen alles weg.

    Zusammenfassend ist eine kabelgebundene Maus günstiger, zuverlässiger, besser für die Umwelt und erfolgsversprechender. Kabellose Modelle sind nur in sehr spezifischen Situationen sinnvoll, dann allerdings wirklich praktisch. Das kann niemand verneinen. Die Nachteile sollten allerdings jedem Käufer bewusst sein.

    Weitere Bestandteile von Mäusen

    Gaming Mäuse bestehen nicht nur aus einem Sensor und einem eventuell vorhandenen Kabel. Switches, Oberflächenbeschichtung und Mausfüße sind vielen Spielern sehr wichtig. Gerade Letzteres wird von vielen Spielern unterschätzt, bis sie ein falsches Modell kaufen.

    Mausswitches und deren Hersteller

    Der Mausswitch nimmt den Klick auf und ist deshalb bei jeder Aktion mit der Maus einer mechanischen Belastung ausgesetzt. Und jetzt die goldene Frage: Wie viele Mausklicks tätigt ein durchschnittlicher Spieler pro LoL-, CS:GO- oder SC2-Runde? Das weis vermutlich niemand, aber eins ist klar: es sind sehr viele! Deshalb sind hochwertige Switches wichtig für Spieler, sie bieten meist eine Lebensdauer von über 20 Millionen Klicks.

    Drei Hersteller sind für die Qualität ihrer Switches besonders bekannt: Huano, Omron und Trantek (TTC). Alle drei produzieren erstklassige Modelle und welcher einem persönlich zusagt, das ist Geschmackssache. Je nach gewählter Version ist entweder etwas mehr oder weniger Kraft nötig, um einen Klick auszulösen.

    • TTC Switches sind diejenigen, die am seltensten für Gamer verbaut werden. Ihr schwaches Feedback zeichnet sie besonders aus, was viele Spieler als Nachteil empfinden. Dennoch sind es sehr gute Switches, nur etwas unbeliebt.
    • Huano Switches sind das genaue Gegenteil der TTC-Konkurrenz. Sie erfordern vergleichsweise viel Kraft für einen Klick (viel ist hier sehr relativ) und geben ein sehr deutliches Feedback an Spieler. Einige Gamer lieben das, die anderen hassen es. Eine reine Geschmackssache sozusagen.
    • Omron Switches sind wohl am weitesten verbreitet. Sie werden in einer Vielzahl unterschiedlicher Mäuse eingesetzt und genießen eine hohe Beliebtheit bei Spielern. Ihr haptisches Feedback liegt zwischen der TCC- und der Huano-Alternative, weshalb Gamer mit dieser Wahl in der Regel nichts falsch machen können.

    Switches sind wirklich eine reine Geschmackssache. Wer sich nicht entscheiden kann, bestellt am besten zwei Modelle. Die "bessere" Maus kann behalten werden, das andere Modell geht zurück zum Absender. In Zeiten von Amazon und anderen Versandriesen ist das kein Problem mehr.

    Die richtige Beschichtung der Oberfläche

    Gaming Maus Oberfläche

    Jeder Spieler hat unterschiedliche Präferenzen bezüglich der Oberfläche seiner Maus. Dabei kommt es hauptsächlich auf deren Beschichtung an. Richtig oder falsch gibt es hierbei nicht, nur die passende Wahl für jeden Gamer und die ist individuell. Schnelles Schwitzen, fettige Haut und die eigene Griffart beeinflussen die Wahl am meisten. Die Umgebungstemperatur spielt natürlich für wärmeempfindliche Personen ebenfalls eine Rolle.

    Die unterschiedlichen Mausfüße

    Billige Mäuse setzen häufig auf günstige Kunststoffe, die für Gaming Mäuse nicht geeignet sind. Sie bieten schlechte Gleiteigenschaften, also eine hohe Reibung und wirken sich somit ermüdend auf die Hand aus. Qualitativ hochwertige Mäuse setzen dagegen auf zwei andere Materialien.

    PTFE ist umgangssprachlich unter dem Handelsnamen Teflon bekannt. Es bietet eine sehr geringe Reibung und eine gute Haltbarkeit. Letzteres wird deutlich, wenn wir bedenken, dass Pfannen häufig mit PTFE beschichtet werden. Dieses Material wird für die meisten modernen Gaming Mäuse eingesetzt und viele Spieler rüsten Mäuse ohne diese Gleiter mit Teflonband nach.

    UHMWPE ist eine deutlich günstigere Alternative, die hauptsächlich von SteelSeries eingesetzt wird. Dieses Material bietet eine noch höhere Haltbarkeit als PTFE, allerdings sind die Gleiteigenschaften geringfügig schlechter. Aus diesem Grund bevorzugen viele Spieler die Teflon-Alternative. Die Unterschiede sind allerdings marginal, beide Materialien sind sehr gut.

    Weitere Eigenschaften von Mausfüßen

    Nicht nur das Material der Gleiter ist wichtig, auch Größe, Stärke und Form spielen eine Rolle. Bei der Größe der Füße sind die Präferenzen sehr verschieden. Größere Gleiter verschlechtern die Reibung, verbessern allerdings die Gewichtsverteilung auf dem Untergrund. Kleine Mausfüße bewirken das exakte Gegenteil.

    Bei der Form sind vor allem die Kanten und Ecken der Gleiter interessant. Abgerundete Kanten sorgen für eine deutlich bessere Reibung. Scharfe Kanten verfangen sich gerne im Material des Mauspads. Ein Blick unter die Maus ist also sehr sinnvoll vor dem Kauf.

    Die Stärke oder Dicke der Füße kann die Gleiteigenschaften stark beeinflussen. Zu dünne Gleiter sind bei vielen Mäusen ein Problem.​

    Lohnt sich ein Mauspad oder reicht die Tischfläche?

    Viele Spieler sparen gerne beim Mauspad und gehen davon aus, der Tisch täte es auch. Selbst bei optischen Mäusen kann die reine Erfassung der Bewegung gut auf Schreibtischen funktionieren. Allerdings hat ein Mauspad einige wichtige Vorteile:

    • Ein gutes Gaming Mauspad hat ordentliche Gleiteigenschaften. Alle Cursorbewegungen werden dadurch wesentlich leichter. Das ist vor allem bei langen Sessions interessant, da hier die Ermüdung deutlich reduziert wird
    • Mauspads sind ideal für optische Mäuse und optische Mäuse sind ideal für Gamer. Die meisten guten Gaming Mäuse haben Probleme mit (selbst minimal) glänzenden Untergründen. Mauspads lösen dieses Problem und sind in der Regel matt gehalten
    • Günstige Möbel leiden schnell unter einem fehlenden Mauspad. Lackierungen werden über kurz oder lang abgetragen, sie sind schlicht nicht als "Mauspad" gedacht. Eine gute Unterlage schont also auch die eigenen Möbel und gerade Schreibtische sind meist nicht günstig

    Drei verschiedene Grifftechniken

    Eine Frage sollte sich jeder Spieler vor der Wahl einer Maus stellen: "Welche Griffhaltung verwende ich?" Sie lässt sich allerdings schnell beantworten. Während einer längeren Session reicht ein kurzer Blick auf die Maushand, um zu sehen, welche Haltung die eigene Hand einnimmt. Dabei gibt es drei grundsätzlich verschiedene Grifftechniken:​

    1. Palm-Grip​

    gaming-maus-griffe-palm-grip

    Der Palm-Grip zeichnet sich dadurch aus, dass die Handfläche vollständig auf der Maus aufliegt. Die Maus wird also vollständig umschlossen. Dieser Griff ist besonders komfortabel, allerdings ist die Reaktionszeit für Klicks in der Regel etwas schlechter als bei den anderen Varianten. Die Bewegungsgeschwindigkeit ist sogar drastisch reduziert. Allerdings ist die Kontrolle der Maus sehr gut. Eine passende Maus ist etwas größer und füllt die Hand durch eine ergonomische Formung vollständig aus.

    2. Fingertip-Grip​

    Diese Grifftechnik ist wohl die flexibelste. Nahezu jede Maus kann für fast alle Handgrößen verwendet werden, denn lediglich die Fingerspitzen bewegen die Maus. Zeige- und Mittelfinger betätigen die Hauptmaustasten, die anderen Finger navigieren die Maus. Dieser Griff erlaubt sehr schnelle Reaktionen. Allerdings erfordert dieser Griff einiges an Übung, ansonsten verlieren Spieler schnell die Kontrolle aufgrund fehlender Stabilität. Außerdem können zusätzliche Maustasten häufig nur schwer erreicht werden.

    3. Claw-Grip​

    Der Handballen liegt bei diesem Grip an der Rückseite der Maus an, die Finger bilden die Form einer Vogelklaue. Zeige- und Mittelfinger stehen also im 90-Grad-Winkel auf der Maus. Das erlaubt sehr schnelle Klicks, verglichen mit den anderen beiden Alternativen, was vor allem in FPS-Titeln vorteilhaft ist. Allerdings kann das Handgelenk schnell ermüden, da sehr viel nachjustiert wird. Je nach eigener Handgröße sind hier eher kleinere Mäuse geeignet

    Fast alle Spieler verwenden allerdings einen Hybriden. Das bedeutet, sie mischen zwei dieser Mausgriffe zusammen. Häufig sieht man beispielsweise, dass nur der Zeigefinger an den Claw-Grip erinnert, die restliche Handhaltung ist eher ein Palm-Grip. Dadurch wird die Haupttaste der Maus etwas schneller ausgelöst, die Hand liegt dennoch komfortabler. Das ist nichts Schlechtes, jeder macht das, was ihm am angenehmsten ist.

    Die eigene Griffhaltung ist definitiv Geschmackssache. Richtig oder falsch gibt es hier nicht. Allerdings durchaus die richtige oder falsche Maus für die bevorzugte Technik. Zwar liest man häufig, das professionelle Gamer in Spiel XY diese oder jene Griffart verwenden, allerdings ist das eine Frage des Geschmacks. Und ganz ehrlich: Auch die Pros verwenden das, was sie als komfortabel ansehen. Also lasst euch nicht beeinflussen, den schließlich soll Zocken Spaß machen und nicht die Hände verkrampfen.

    Was zeichnet eine gute Gaming-Maus aus?

    KriteriumBeschreibung
    Fehlerfreier SensorDer Sensor ist direkt für die Wiedergabe des Signals verantwortlich und ist damit das wichtigste Bauteil der Gaming-Maus. Wichtig ist, dass der Sensor fehlerfrei arbeitet und dass das Signal nicht durch Mausbeschleunigung oder Mauskorrektur beinträchtigt wird.
    Qualitative SwitchesEin weiteres wichtiges Kriterium für Gaming Mäuse, allein in einer Runde League of Legends können schonmal einige Tausend Klicks zusammenkommen, dementsprechend wichtig ist die Qualität der Switches.
    Genügend TastenJe nachdem welches Game zu zockst, solltest du dir klar machen wieviel Tasten du wirklich benötigst. Wenn du die Maustasten eh nie benutzt macht es wenig Sinn eine Maus mit 10 Tasten zu kaufen.
    VerarbeitungWer bereit ist eine Gaming Maus zu kaufen, will natürlich keine scharfen Kanten oder sonstige Qualitätsmängel!
    ErgonomieDie Gaming Maus sollte auf jedenfall zu deiner Griffhaltung passen.

    Gaming-Maus Video Guide

    Empfehlenswert für jeden, der sich eine Gaming Maus zulegen will, ist dieses Video von Giga Games. Wer keinen Bock hat, diesen Guide zu lesen, für den ist das Video richtig.

    Gaming Maus Technik: Überblick über Fachbegriffe

    DPI - Dots per Inch

    Polling Rate

    Lift off Distance LOD

    Angle Snapping

    IPS - Inch per Second

    Mouse Acceleration

    Low-, Mid- und High-Sensing

    Wichtige Fragen vor dem Kauf einer Gaming Maus

    Vieles haben wir zu Mäusen bereits besprochen. Einige Fragen solltest du dir allerdings unbedingt stellen und diese werden hier noch mal zusammengefasst:

    Passt die Maus zu meiner Hand und Griffart?

    Die optimale Maus richtet sich nach der persönlichen Grifftechnik. Für den Palm-Grip ist eine eher große und ergonomisch geformte Maus sinnvoll. Claw-Gripper verwenden dagegen eher kleinere oder mittelgroße Modelle und für den Fingertip-Grip ist es nahezu unerheblich, wie die Maus geformt ist. Die eigene Handgröße ist vor allem für den Palm-Grip wichtig. Eine zu kleine Maus ist hier ebenso unangenehm, wie eine zu große.

    ​Welche Games möchte ich zocken?

    ​Ein Blick in die Pro-Gamer-Szene zeigt es deutlich: Verschiedene Mäuse sind für unterschiedliche Games sinnvoll.

    MMORPGs erfordern eine große Menge zusätzlicher Buttons, um unterschiedliche Fähigkeiten, Tränke und Sonstiges anzulegen.

    MOBAs und RTS-Titel erfordern dagegen möglichst schnelle Reaktionen, weshalb kleinere Mäuse für Claw- oder Fingertip-Grip mit guten DPI-Werten bevorzugt werden.

    FPS-Spieler setzen in der Regel auf gut passende Mäuse, die gut zum Palm- oder Claw-Grip passen, und legen vergleichsweise wenig Wert auf DPI-Werte, da es eher auf kurzes und präzises Zielen ankommt.

    Mit wie viel DPI möchte ich zocken?

    Gamer unterteilen sich in drei Gruppen: Low-, Mid- und High-Senser. Der größte Unterschied ist die bevorzugte Auflösung (in DPI) der Maus bei Spielen. Low-Senser sind vor allem bei FPS Titeln zu finden und bevorzugen eine langsame Sensitivität von 400 bis 800 DPI.

    Der mittlere Bereich geht von 800 bis 1.600 DPI und der Obere deckt alle Werte darüber ab. Für Low-Senser ist eine gute Beschleunigung von mindestens 30 G und maximale Geschwindigkeit von mehr als 100 IPS der Maus sehr wichtig.

    Auch eine niedrige, im besten Fall einstellbare LOD ist für diese Spieler interessant. High-Senser sollten dagegen Mäuse mit mindestens auf eine Auflösung von mindestens 4.000 DPI Wert legen. So bleiben alle Möglichkeiten offen. Also auch hier ist der Sensor wieder ein wichtiger Faktor.

    Lieber eine leichte oder schwere Gaming Maus?

    waage

    Das ist von zwei Faktoren abhängig: der bevorzugten Griffart und Auflösung. Beim Fingertip-Grip sind leichte Mäuse für einfache Feinjustierungen empfehlenswert.

    100 - 120 Gramm sind gute Richtwerte. Für die anderen beiden Techniken ist eher die bevorzugte Auflösung entscheidend. Low-Senser (zur Erinnerung: unter 800 DPI) setzen ebenfalls eher auf leichte Mäuse, um die langen Wege nicht unnötig zu erschweren. Im mittleren und oberen Bereich ist die Wahl eher Geschmackssache. Viele Spieler mögen hier schwere Modelle, da sie diese als besser kontrollierbar einschätzen.

    Wie viele Maustasten brauche ich?

    Das ist für die meisten Genres eine Geschmackssache. Zwei zusätzliche Daumentasten sind allerdings immer gut, so bleiben viele Optionen offen. Für MMORPGs empfehlen sich allerdings zusätzliche Maustasten, hier werden häufig unzählige Fähigkeiten, Tränke und andere Dinge gebunden, was mit einer Hand an der Tastatur teils schwer wird. Vier sind für Fans dieses Genres das absolute Minimum.

    Will ich besondere Funktionen?

    Einige Mäuse bieten ganz besondere Extras. Beispiele sind ein anpassbares Gewicht, Elemente die via LED beleuchtet werden oder speicherbare Makros. Welche Features interessant sind, hängt von den jeweiligen Spielen ab. Eine kurze Recherche im Internet bewirkt hier Wunder. Für die meisten Zocker sind solche Zusätze allerdings nicht nötig, das Wichtigste wurde weiter oben schon erklärt.

    Warum lohnt sich der Kauf einer Gaming Maus?

    Die Maus ist für Spieler das wichtigste Eingabegerät und hier ist Qualität gefragt. Eine gute Gaming Maus bietet zumindest einen fehlerfreien Sensor, ordentliche Switches und gute Mausfüße. All das bietet übliche Büro-Peripherie nicht. Dazu kommen noch Wahlmöglichkeiten je nach den eigenen Vorlieben und dem bevorzugten Spielstil. So gibt es für jede Grifftechnik und jede DPI-Präferenz das richtige Modell.

    Mit der richtigen Gaming Maus erhalten Spieler in wettbewerbsorientierten Titeln klare Vorteile. Sie passen einfach besser zu den eigenen Bedürfnissen. Aber auch Gelegenheitsspieler profitieren von einer Gaming Maus. Eine bessere Ergonomie verhindert Krämpfe und andere Schmerzen, die zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten der Software erlauben eine ordentliche Anpassung an besondere Wünsche. Je nach liebstem Genre bieten verschiedene Hersteller sogar Mäuse speziell für MOBA-, MMORPG- oder FPS-Titel an.​

    Außerdem bieten gute Hersteller Gaming Mäuse bester Qualität. Das gilt für alle Bestandteile, von der Beschichtung, über die Switches, bis hin zu den Mausfüßen. Alle Komponenten einer Maus werden bei Spielern deutlich stärker beansprucht als bei klassischer Büro-Arbeit. Deshalb sind langlebige Komponenten sehr wichtig, um die eigene Maus über mehrere Jahre nutzen zu können.​

    Überblick über Gaming Maus Hersteller

    Logitech

    Roccat

    Corsair

    Sharkoon

    Zowie

    SteelSeries

    Mad Catz

    Razer

    Weiterführende Links und Informationen zu Gaming Mäusen:

    Umfassender Thread bei Computerbase - computerbase.de

    Technischer Guide zu Gaming Mäusen (englisch) - teamliquid.net

    optimale Maus Settings für CSGO (englisch) - tobyscs.com

    Stefan
     

    Stefan ist leidenschaftlicher Gamer seit 2007 und hat tausende von Stunden in Games wie World of Warcraft, Starcraft 2 oder League of Legends verbracht. Mit zockergear.de hilft er Gamern, das richtige Equipment zum Zocken zu finden.

    Hier klicken, um einen Kommentar zu hinterlassen 2 Kommentare
    Mark - 11. November 2016

    Vielen Dank für diesen Beitrag,

    ich habe mich schlussendlich für die Logitech G502 entschieden und bin damit sehr glücklich.

    Vorher hatte ich eine Stinknormale Office-Maus und ich muss sagen, der Unterschied ist echt gewaltig.

    Antworten
    reckedd - 8. August 2017

    Hey Stefan,

    Einen super Guide hast du hier verfasst, der keine Fragen offen lässt.

    Ich habe mir eine Zowie FK1 für CSGO gekauft und bereue es kein bischen!

    Antworten

    Jetzt einen Kommentar schreiben: